Wenn man eine neue Wohnung hat, dann will man diese natürlich auch besonders schön in Szene setzen. Neue Möbel müssen hinein und man braucht Lampen, um die Wohnung schön auszuleuchten. Immer mehr Menschen achten bei den Lampen darauf, dass eine indirekte Beleuchtung entsteht. Bei einer indirekten Beleuchtung wird das Licht von der Decke oder von einer Wand reflektiert. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man eine indirekte Beleuchtung erzielen kann.
Das Deckenfries als Lichtquelle
Mit der heutigen Technik ist nahezu alles möglich, wenn es um Beleuchtungen geht. Auch eine indirekte Beleuchtung ist kein Problem mehr, wenn man die passende Lichtquelle hat. Mit der ist es dann sogar möglich, mithilfe eines Deckenfrieses oder eines Wandfluters für eine indirekte Beleuchtung zu sorgen. Bei Flutern sollte man darauf achten, dass sie ihre Wirkung verfehlen, wenn sie in kleinen Räumen angebracht werden. Es bieten sich große Räume an, um einen Effekt zu erzielen. Man sollte auch immer darauf achten, dass sich die Lichtquelle weit genug von der zu beleuchtenden Fläche befindet. So wird gewährleistet, dass die indirekte Beleuchtung alle Teile des Raumes abdeckt. Nur auf indirekte Beleuchtung zu setzen, reicht allerdings nicht aus. Viel mehr sollte man weitere Lichtquellen im Raum anbringen, damit ein ansprechender Effekt erzielt wird. Setzt man ausschließlich auf indirekte Beleuchtung, kann dies zu schattenarmen Lichtsituationen führen.
Im Handel recht günstig
In vielen Lampengeschäften kann man sich über die Möglichkeiten für eine indirekte Beleuchtung beraten lassen. Dort kann man sich spezielle Lampen ansehen, die extra dafür hergestellt wurden, um eine indirekte Beleuchtung zu erzielen. Diese Lampen sind in der Regel nicht allzu teuer. Man sollte sich nur von Beginn an überlegen, wohin man die Lichtquelle setzen will, denn so erspart man sich die Arbeit, unnötige Löcher bohren beim Befestigen der Lampe. Das Zusammenspiel von direkter und indirekter Beleuchtung ist hier von großem Vorteil. Wenn man genau weiß, wo man seine direkte Beleuchtung anbringen will, wie zum Beispiel eine Leselampe, dann ist es auch kein großes Problem mehr, eine indirekte Beleuchtung so auszurichten, dass der Raum in einem perfekten Licht erstrahlt. Inzwischen gibt es auch in Möbelfachgeschäften die Möglichkeit, mithilfe von Computern sich die gewünschte Wohnsituation zeigen zu lassen. Nun kann man ganz bequem die Lampen und die indirekte Beleuchtung in einer Simulation an verschiedenen Stellen anbringen. Am besten man probiert es bei der nächsten Gelegenheit einfach einmal aus.
Wer jetzt noch überlegt, dem sei gesagt, dass eine indirekte Beleuchtung viele Vorteile haben kann. Zum einen wird man nicht geblendet, da das Licht ja von der Decke in den Raum fällt, zum anderen gibt es eine gute Lichtdichteverteilung und das auch am Tag. Da die indirekte Beleuchtung sozusagen mobil ist, fällt es auch bei einem Umzug nicht schwer sie abzubauen.
Natürlich gibt es bei so vielen Vorteilen auch einige Nachteile. Zu einen kann eine indirekte Beleuchtung übermäßigen Energieverbrauch nach sich ziehen, wenn man falsche Leuchtmittel verwendet. Ein weiterer Nachteil ist eine geringe Schattenbildung, was zu Sehstörungen führen kann. Außerdem kann die Leuchtdichte der Lampe zu hoch sein, je nachdem wie nah die indirekte Beleuchtung an der Decke angebracht ist.
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