Die Preise für eine zuverlässige Energieversorgung sind in den letzten Jahren um ein Vielfaches angestiegen. Die Versorger begründen natürlich diesen Preisanstieg und reichen alle Kosten an den Endverbraucher weiter. Auch wenn es so scheint, als könne man sich gegen diesen Preisanstieg nicht zur Wehr setzen, kann doch jeder seinen Beitrag zur Reduzierung der Kosten leisten.
Tarifvergleich lohnt sich
Eine einfache Möglichkeit, die Haushaltskosten zu senken, ist ein Vergleich der Stromtarife. In Zeiten des Internets kann ganz einfach auf vielen Verbraucherplattformen überprüft werden, ob es für den Wohnort eine oder mehrere Alternativen gibt. In großen Städten wie Berlin, Hamburg oder München haben sich die großen Konzerne beinahe den gesamten Markt erschlossen. Dort ist es etwas schwerer, einen preiswerteren Versorger zu finden. Regionale Unternehmen wie zum Beispiel die örtlichen Stadtwerke sind eher in ländlicheren Gegenden vertreten. Dort hat der Verbraucher eine sehr gute Chance einen neuen und günstigeren Stromtarif zu bekommen. Oftmals reicht es auch schon, gut informiert zu seinem derzeitigen Versorger Kontakt aufzunehmen und seine Wechselabsichten kund zu tun. Häufig wird dann ein wesentlich attraktiverer Tarif angeboten. Die Stromtarife halten die Versorger natürlich aus wirtschaftlichen Gründen zurück. Auf Drängen des Kunden jedoch geben sie dann diese Tarife heraus.
Strom sparen im Haushalt
Hat man sich für einen der günstigen Stromtarife entschieden, gibt es natürlich noch weitere Möglichkeiten seine Ausgaben für die Energieversorgung zu senken. So sollte bei einer geplanten Neuanschaffung von Elektrogeräten auf die Energieeffizienz sehr großer Wert gelegt werden. Etwa 30 Prozent der verbrauchten Energie gehen auf das Konto von Waschmaschine, Kühlschrank und Herd. Besonders bei diesen Geräten macht sich ein niedrigerer Energieverbrauch also bezahlt. Auch die Unterhaltungselektronik verbraucht in einem Durchschnittshaushalt etwa 20 Prozent der Energiekosten. Ein Vergleich der Energieklasse bei einem neuen Fernseher oder einer neuen Soundanlage ist also sehr wichtig. Auch wenn nur etwa 12 Prozent des Verbrauches auf die Beleuchtung entfallen, ist ein Austausch der Leuchtmittel gegen moderne Energiesparleuchten sehr zu empfehlen. Nicht nur der direkte Verbrauch bringt in diesem Fall eine Ersparnis, sondern auch die wesentlich längere Lebensdauer. Und dass jedes Gerät selbst im ausgeschalteten Zustand durch den Stand-By-Modus Strom verbraucht, ist schon seit längerem kein Geheimnis mehr.
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